Nutmeg Gin

Muskatnuss im Gin? Das hört sich vielleicht erstmal komisch an, denn man kennt das Gewürz hauptsächlich als Verfeinerung von Kartoffelbrei. Oliver Matter, der Destillateur dieses Schweizer Gins, setzt das Gewürz jedoch als identitätstiftendes Botanical ein.
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Beschreibung

Details

Muskatnuss im Gin? Das hört sich vielleicht erstmal komisch an, denn man kennt das Gewürz hauptsächlich als Verfeinerung von Kartoffelbrei. Oliver Matter, der Destillateur dieses Schweizer Gins, setzt das Gewürz jedoch als identitätstiftendes Botanical ein. Dabei gelingt es ihm in Abstimmung mit Wacholderbeeren, Koriandersamen, Angelicawurzel, Ingwer und Orangenschalen einen aromatischen Gin mit einer lieblichen Note zu kreiren. Als Basis verwendet er einen kräftigen Getreidealkohol, der dem Gin eine kernige Grundstruktur verschafft. Insgesamt ist Nutmeg Gin ein kräftiger Gin, der auf Grund seiner Muskatnote durchaus polarisiert. D.h. Du solltest den Geschmack von Muskat generell mögen. Wenn diese Voraussetzung gegeben ist, kannst Du mit dem Gin prima experimentieren. Wir verfeinern den Gin bspw. mit einer Orangenzeste, um ihm ein bißchen mehr Frische zu verleihen. Wir nehmen eine ungespritzte Orange, schälen eine Zeste mit einem Sparschäler ab, twisten diese dann über dem bereits gemixten Gin & Tonic so dass sich die ätherischen Öle lösen und geben die Zeste dann als Deko mit ins Glas. Die frischen Aromen der Orange runden den Gin & Tonic wunderbar ab!

 

Was hat es mit der Muskatnuss als Botanical auf sich?

Die Muskatnuss wird im tropischen Asien (Indonesien), in Südamerika und in Afrika kultiviert. Sie wächst an einem Baum, der Wuchshöhen von 5 bis 18 Meter erreicht. In der Küche wird normalerweise frisch geriebene Muskatnuss verwendet. Vor allem um Kohl- und Kartoffelgerichte geschmacklich zu verfeinern. In der traditionellen Medizin schätzt man die verdauungsfördernde Wirkung der Nuss. Die Nuss ist jedoch auch für ihre halluzinogene Wirkung bekannt. In den üblicherweise als Gewürz genutzten Mengen ruft die Nuss jedoch (leider) keine erkennbaren Rauschwirkungen hervor. Würde man jedoch eine ganze Nuss verzehren, so sähe das anders aus: Das in der Nuss enthaltene ätherische Öl Myristicin führt bei übermäßigem Konsum zu Halluzinationen und einem euphorischen Zustand, der über mehrere Tage anhalten kann. Aufgrund des in solchen Mengen brechreizerregenden Geschmacks der Nuss ist die Einnahme solch einer hohen Dosierung jedoch eher schwierig möglich, so dass sich die Muskatnuss auch nie als Droge hat etablieren können :-).

Fakten

Fakten

Herstellungsland: Schweiz
Alkohol: 44%
Inhalt (l): 0.7
Tasting Notes: Kräftiger Gin mit Noten der Muskatnuss
Farbe: Kristallklar
Enthält Farbstoff: Nein

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